
Insbesondere bei der Simulatorausbildung, sowohl im Bereich
der Technik als auch der Nautik, arbeiten Fachschule und Fachhochschule
eng zusammen:
Der von der Fachhochschule (Fh) beschaffte und unterhaltene Maschinenraum-Simulator
wird an einem Nachmittag pro Woche und bei der "mündlich-praktischen
Prüfung" durch die Fachschule (FS) genutzt.
Der gemeinsam genutzte Brücken-Simulator wurde von der Fh beschafft
und durch die FS erweitert.
Im Bereich der Stoffkunde profitiert die FS von den Laboreinrichtungen des Instituts für Werkstoffkunde, inklusive der Fachkompetenz und Arbeitszeit des dortigen Laboringenieurs, Herrn Clausen, während Studenten der Fh ihre Ausbildung im Fach Betriebsstoffe regelmäßig im Chemie- und Betriebsstofflabor der FS unter Anleitung von Frau Nissen vertiefen.
Auch das Labor für Elektrische Maschinen und das Physiklabor
der Fh stehen der FS zur Verfügung und werden für die Ausbildung
genutzt.
Im Bereich der Mittelspannungsausbildung besteht eine enge Zusammenarbeit
der FS mit der Institut für Schiffsbetriebsforschung (ISF) an
der Fh.
Seit 2006 werden einige der angehenden "Offiziere des
militärfachlichen Dienstes" im Bereich Nautik der FS ausgebildet
und erhalten mit ihrem Abschluss, wie alle unsere Nautik-Absolventen, das
Befähigungszeugnis zum Nautischen Wachoffizier (NWO) ... (A-Patent)
sowie die Fachhochschulreife. Der Besuch einer Fachschule ist für sie
Teil der Offiziersausbildung.
Im Gegenzug nutzt die FS die Ausbildungs-Ausstattung "Navigations-Simulator"
(AANS) der Marineschule Mürik - ein Brücken-Simulator mit
(fast) Rundum-Sicht und beweglicher Brückenplattform.
Seit einem Jahr unterstützt der Lotsenverband die nautische Ausbildung
an der FS durch die Unterrichtung unserer Schüler an Simulatoren im
Fach Manöverkunde.
Diese erfolgreiche Zusammenarbeit wird im kommenden Schuljahr fortgesetzt.